medizinische
Atemschutzmasken

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Das richtige Tragen einer Atemschutzmaske

Ab spätestens 27.04.2020 herrscht in allen Bundesländern, außer Schleswig-Holstein dort erst ab 29.04.2020, Maskenpflicht. Das heißt es muss in der Öffentlichkeit eine Schutzmaske getragen werden. Aus diesem Anlass gibt es von uns diese Anleitung wie man eine Atemschutzmaske richtig trägt und sie hygienisch anzieht und auszieht.

Zudem möchten wir besonders darauf hinweisen das selbstgenähte Atemschutzmasken keine nachgewiesene Schutzfunktion haben, deshalb handelt es sich bei selbst hergestellten Schutzmasken nicht um Schutzausrüstung oder gar ein Medizinprodukt, sondern um ein reines Kleidungstücke. Die selbstgenähten Masken (auch bekannt als „Community-Masken“, DIY-Maske oder Behelfs-Mund-Nasen-Schutz) sind Masken, die man selber aus handelsüblichen Stoffen herstellen kann. Dadurch dass es sich um eine textile Barriere handelt sind fest gewebte Stoffe besser geeignet als leicht gewebte Stoffe. Die Funktion der selbsthergestellten Masken ist die Geschwindigkeit des Atemstroms, Speichelauswurfs, Schleimauswurfs oder Tröpfchenauswurfs beim Husten, Niesen oder Sprechen zu reduzieren und dadurch auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu verringern. Sie schützen also, wenn überhaupt, andere Mitmenschen. In unseren Augen sind selbstgenähte Masken kritisch zu betrachten, da durch Community-Masken ein trügerisches Gefühl von Sicherheit vermittelt wird! Nichts ist für uns schlimmer anzusehen, als jemand der sich aufgrund seiner Masken beim Husten nicht von anderen Menschen abwendet und sich nach den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums korrekt in ein frisches Taschentuch oder die Armbeuge hustet. Zudem sehen wir oft Menschen, gerade wegen der vermeintlichen Sicherheit einer Atemschutzmaske, viel zu dicht zusammen stehen um sich wegen der erschwerten Verständigung durch eben eine solche Atemschutzmaske trotzdem verstehen zu können. Ein absolutes Fiasko durch Unwissenheit! Und wie das alte Sprichwort neu formuliert sagt: „Unwissenheit schützt vor Corona nicht“.

Korrektes Hände waschen, korrektes Husten und Nießen und ein größtmöglicher Sicherheitsabstand (mindestens 1,5 Meter) sollten beibehalten werden und schützen Sie und Ihre Mitmenschen wesentlich besser. Verlassen Sie sich nicht zu 100% auf Ihre Maske, denn selbst die medizinisch besten zertifizierten FFP3 Atemschutzmasken haben immer noch eine Durchlässigkeit von 2 %! Isolieren Sie sich so gut es geht, vor allem wenn Sie einer Risikogruppe angehören, an einer akuten Atemwegserkrankung leiden oder Raucher sind. Denn der einzige 100%ige Schutz vor Covid-19 ist eine absolute Isolation. Selbst Pakete oder Lebensmittellieferungen sollten bei Lieferung vorerst am besten 72 Stunden nicht angefasst werden, damit das Coronavirus auf der Oberfläche der Pakete abstirbt und zu wenige Viren auf der Oberfläche sind, um das Coronavirus nicht so auf sich zu übertragen. Wer trotzdem eine „Community-Maske“ tragen möchte, oder aufgrund von Maskenpflicht und Lieferengpässen muss, sollte folgende Punkte berücksichtigen.

Anleitung zur richtigen Nutzung einer Atemschutzmaske

Richtige Nutzung einer Atemschutzmaske, eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer „Community-Maske“ für den privaten Gebrauch nach dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte:

  • Die Masken sollen nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
  • Vor anziehen muss man sich richtig die Hände waschen, damit die Innenseite nicht kontaminiert wird, und auch beim Ausziehen, damit man die Erreger mit der Hand nicht ans Gesicht trägt. Wie man sich richtig die Hände wäscht sehen Sie hier in unserem Tutorial über das „Anleitung richtige Hände waschen“.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. Falls die Maske einen Metallbügel hat, sollte dieser eng an die Nase angedrückt werden.
  • Die Maske sollte auch bei Bewegung und unter Belastung nicht verrutschen.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine feuchte Maske sollte umgehend abgenommen und wenn möglich ausgetaucht werden.
  • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte die ausgezogene Maske möglichst nicht berührt und am besten sofort gewaschen werden. Dadurch vermeidet man eine Kreuzkontamination
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden. Wie man sich richtig die Hände wäscht sehen Sie in unserem Tutorial über das „Anleitung richtige Hände waschen“.
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel oder ähnlich. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist. Viele Masken, vor allem Einwegmasken, können nicht gewaschen oder wiederverwendet werden! Da diese bereits durch die einmalige Waschung ihre Schutzwirkung nahezu komplett verlieren.
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

Das Robert-Koch Institut und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte empfehlen die Verwendung von selbsthergestellten Masken (sogenannten „Community-Masken“, DIY-Maske oder Behelfs-Mund-Nasen-Maske), um das Bewusstsein für „Social distancing“, sowie den gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und anderen unterstützen. Jedoch muss man sich bewusst sein, das selbstgenähte Atemschutzmasken keine Schutzausrüstung, sondern ein Kleidungsstück sind. Der beste Schutz, nach absoluter Isolation oder Kontaktreduzierung ist immer eine gute Handhygiene und die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über korrektes Husten und Niesen einzuhalten, damit man sich selbst und andere bestmöglich von einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 (Covid-19) schützt. Ein Schal oder ein Tuch vor dem Mund zu tragen sollte ein absoluter Notbehelf sein.

Zudem sind die folgenden Regeln von dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit der Benutzung einer selbst hergestellten Maske im öffentlichen Raum zu beachten:

  • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
  • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Isolieren Sie sich so gut es geht, vor allem sollten Sie unbedingt zuhause bleiben, wenn Sie einer Risikogruppe angehören oder an einer akuten Atemwegserkrankung leiden.

Wir hoffen wir konnten Ihnen wertvolle Informationen über das richtige Tragen von Atemschutzmasken und Community-Masken liefern. Falls Sie noch mehr Fragen über Atemschutzmasken haben oder direkt bei uns bestellen möchten können Sie uns gerne über unsere Kontaktformular erreichen.