medizinische
Atemschutzmasken

FFP3 Atemschutzmaske

Die von uns angebotenen FFP3 Atemschutzmasken, sind gemäß der europäischer PSA-Verordnung EU 2016/425 Amtsblatt L81/51 vom 09.03.2016 auf Basis der Normen EN 149:2001+A1:2009 für „Partikelfiltrierende Halbmasken“ von einen dafür durch die EU zugelassenem und zertifiziertem N.B. (Notified Body) - Institut bzw. Prüflabor entsprechend geprüft und bewertet. Eine geprüfte und zugelassene Maske erkennt man am CE-Kennzeichen, gefolgt von der vierstelligen Kennziffer des Prüflabors (z.B. CE0121) und der Nennung der angewandten Norm EN 149: 2001+A1: 2009 auf dem Produkt und der Verpackung. Der Begriff der Halbmaske erklärt, das die Maske quasi den Mund und die Nase, somit das halbe Gesicht verdeckt bzw. schützt.

Innenliegende Dichtlippe in der FFP3 Atemschutzmaske

Anforderungen an FFP3 Atemschutzmasken

  • Mindestens 99 % Schutz vor giftigen Stoffen sowie vor Tröpfchen-Aerosolen, krebserzeugenden oder radioaktiven Stoffen, Enzymen, Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilzen und deren Sporen). Zudem gegen schädliche Stoffe, deren Konzentration bis zum 30-fachen der maximalen Arbeitsplatz-Konzentration reicht.
  • FFP3 Atemschutzmasken dürfen eine maximale Leakage von 5 % nach Innen haben.
  • Bei einer Natriumchloridprüfung mit 95 l/min als Prüfaerosol darf ein maximaler Durchlass von 1 % stattfinden.
  • Bei einer Natriumchloridprüfung mit 95 l/min als Prüfaerosol darf ein maximaler Durchlass von 1 % stattfinden.
  • Bei einer Paraffinölprüfung mit 95 l/min als Prüfaerosol darf ebenso ein maximaler Durchlass von 1 % stattfinden.
  • Die Atemschutzmaske muss hautverträglich sein.
  • Die Atemschutzmaske darf nicht leicht entflammbar sein.
  • Der Kohlendioxid-Gehalt der Einatemluft darf einen Mittelwert von 1,0 Vol.-% nicht überschreiten.
  • Die Atemschutzmaske muss leicht an- und abgelegt werden können. Die Kopfbänderung muss einstellbar oder selbsteinstellend sein und die Atemschutzmaske auch unter Belastung in Position halten.
  • Das Gesichtsfeld im oberen Bereiche / Augen muss frei bleiben.
  • Der Atemwiderstand darf bei einer Einatmung von 30 l/min Luft einen maximal zulässigen Widerstand von 1,0 haben.
  • Der Atemwiderstand darf bei einer Einatmung 95 l/min Luft einen maximal zulässigen Widerstand von 3,0 haben.
  • Der Atemwiderstand darf bei Ausatmung von 160 l/min Luft einen maximal zulässigen Widerstand von 3,0 haben.
  • Die Atemschutzmaske muss von einem gültigen Prüfinstitut (Notified Body NB) geprüft worden sein.

Hier eine FFP3 Atemschutzmaske mit Nasenbügel, um die Atemschutzmaske an jeden individuellen Nasentyp besser anpassen zu können.

Zusätzliche Anforderungen an FFP3 Atemschutzmasken mit Ventil

Eine Atemschutzmaske mit Ventil muss zusätzlich zu den genannten Anforderungen einer einfachen FFP3 Maske auch noch weitere Anforderungen, siehe folgend, an das Ventil der Atemschutzmaske erfüllen! An der Stelle sei erneut darauf hinweisen, das eine FFP3 Maske mit Atemventil nur den Träger gegen das Corona-Virus schütz. Aber die Umwelt des Maskenträgers völlig ungeschützt dem Maskenträger begegnet. Bitte tragen Sie zur Verhinderung von Corona / COVID-19 niemals Atemschutzmasken mit Ventil! Diese Vemtil-Masken werden immer noch aufgrund eines einfachen Einatemwiderstands immer wieder und unsinnigerweise in der Pandemiebekämpfung mit angeboten. Wir als Nematec haben in der aktuellen Situation sämtliche Masken mit Ventil aus unserem Lieferprogramm genommen.

  • Falls ein Ausatemventil vorhanden ist, muss es gegen Schmutz und mechanische Beschädigung geschützt oder widerstandsfähig sein.
  • DIe Ausatemventile müssen in jeder Lage richtig funktionieren.
  • Das Ausatemventil einer Atemschutzmaske muss gegen Schmutz und mechanische Beschädigung geschützt sein oder widerstandsfähig sein. Das Ausatemventil einer Atemschutzmaske darf umhüllt sein um eine geringere Durchlässigkeit zu ermöglichen.
  • Das Ausatemventil muss nach einem 30 Sekunden andauernden Ausatemstrom von 300 l/min weiter richtig funktionieren.
  • Wenn das Gehäuse des Ausatemventils am Maskenkörper befestigt ist, muss es 10 Sekunden einer axial wirkenden Zugkraft von 10 N standhalten.
  • WICHTIGER HINWEIS: BITTE VERWENDEN SIE ZUM CORONA-SCHUTZMASSNAHMEN NIEMALS ATEMSCHUTZMASKEN MIT VENTIL.

Kennzeichnungspflichten bei FFP3 Atemschutzmasken

Partikelfiltrierende Halbmasken müssen deutlich und dauerhaft mit dem Folgenden gekennzeichnet sein:

  • Der Name, das Warenzeichen oder andere Mittel zum Identifizieren des Herstellers oder Lieferanten.
  • Typ-identische Kennzeichnung.
  • Die Nummer und das Jahr der Veröffentlichung dieser Europäischen Norm.
  • Die Schutzklasse der Atemschutzmaske, als zutreffende Klasse (FFP1, FFP2 oder FFP3), gefolgt von einer einzigen Leerstelle
  • „NR“, falls der Gebrauch der partikelfiltrierenden Halbmaske auf nur eine Schicht beschränkt ist.
  • „R“ falls die partikelfiltrierende Halbmaske wiederverwendbar ist.

Bitte beachten Sie alle Hinweise zu Ihrer Atemschutzmaske um einen bestmöglichen Schutz und Umgang zu ermöglichen. Bitte schulen Sie ungeschultes Personal und beachten auch unsere Hinweise zur Tragedauer einer Atemschutzmaske, zu richtigem Hände Waschen und zu korrektem Husten und Niesen.